Kohl - Das vergessene Super-Gemüse im Aufwind! + Rezept

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22. November 2016   |   MEHRWERT   |   Kategorien: Ernährung

Kohl erregt Aufsehen!

Es ist nicht die Rede von Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl, sondern dem Kohlgemüse, das Jahrzehnte lang als streng-riechendes-Armeleute-Essen galt. Kohl ist allerdings gesund und der heutige Gesundheits- und Ernährungshype hat es geschafft das schlechte Image vom Kohl zu annullieren.  Kohl, gleichwohl welche Sorte, ist kalorien- und fettarm, frei von Cholesterin und anderen Risikostoffen und außerdem eine vorzügliche Vitamin-C-Quelle. Kohl ist sehr Ballaststoffreich und hält lange satt, ebenfalls ist ausreichendes Beta-Carotin vorhanden. Beta-Carotin reduziert Oxidationsprozesse, reguliert das Zellwachstum, steuert Reaktionen des Immunsystems und schützt wie auch das im Kohl enthaltene Glucosinolat vor krebserregenden Substanzen. Es werden Tumorentstehung in einer Anzahl von Geweben und Organen wie etwa der Leber, dem Darm, der Milch- und Bauchspeicheldrüse blockiert. Kohl ist außerdem sehr reich an Calcium, 100 Gramm Grünkohl enthalten beispielsweise fast ebenso viel Calcium wie ein Glas Milch.

Doch woher kommt der Kohl eigentlich?

Das Sauerkraut als ein deutsch-traditionelles Gericht lässt viele Menschen glauben, dass Kohl deutscher Herkunft ist, doch so ganz stimmt das nicht. Vielmehr ist der Kohl Grieche oder Italiener. Kohl stammt vom Wildkohl ab, der in der Mittemeerregion beheimatet ist.  Erst zu Zeiten des Mittelalters wanderte der Kohl vor allem nach Norddeutschland. Kohl ist ein Gemüse, das heutzutage allerdings beinahe überall angebaut wird und wächst, Brokkoli in Nord- und Südamerika, Blumenkohl in Australien und der Weißkohl in Afrika, aber auch in Deutschland gedeihen verschiedene Kohlarten insbesondere in den Wintermonaten besonders gut.  Insgesamt gibt es über 13 verschiedene Kohlsorten, weshalb es die vielseitigste Gemüseart ist, die es gibt. Kohl ist das Gemüse der Möglichkeit.

Welche Sorte wächst wann in Deutschland?

Grünkohl, Rosenkohl und Chinakohl wachsen in Deutschland ab den spätsommer- und frühen Herbstmonaten. Einige Kohlsorten wie der Weiß-und Spitzkohl, aber auch der Blumenkohl und der Brokkoli sind bereits ab Juli erntereif. Hingegen gibt es den Rotkohl erst ab Dezember, dafür allerdings bis ins neue Jahr.

Um den Kohl noch gesünder zu machen empfiehlt es sich ein Gericht zuzubereiten, das mit jodiertem Kochsalz gewürzt werden kann.  Denn trotz seiner vielen guten Eigenschaften verhindert Kohl die Aufnahme von Jod. Dabei ist Jod nicht nur ein Radikalfänger, sondern auch für die Funktionsfähigkeit von Stoffwechselvorgänge in der Schilddrüse essentiell. Schwangere und Stillende also aufgepasst, Kohl in Maßen.

Fisch auf Kümmel-Spitzkohl – Spitzkohl als beliebteste Kohlsorte

Der Spitzkohl, den wir auch Zuckerhut nennen, ist einer der beliebtesten Kohlarten, da seine knackig-zarten Blätter, wie seinem Spitznamen getreu, leicht süßlich schmecken. Diese wohlschmeckende Sorte ist zwar verwandt mit dem Weißkohl hat allerdings buchstäblich ihren eigenen Kopf. Zum einen schmeckt sie anders, der Kopf ist leicht, die Blätter liegen leicht aufeinander und sind spitzförmig geformt.

 

Unser Top-Kohlrezept

Rotkrautrouladen mit Hackfüllung dazu z.B Kartoffeln- Vorfreude auf Rotkohl im Dezember

Zutaten für 2

1/2 Rotkohl

1/2 Altbackenes Brötchen

1 Zwiebel,

1 Birne

Spritzer Zitronensaft

15 g frischer Thymian

1/2 Ei

1 EL Butterschmalz

200ml Fleischbrühe | Salz  und eine Priese Cayennepfeffer

 

Kochgeräte:

1 Topf, 1 Pfanne, 1 Messebecher, 1 Arbeitsbrett, 1 Messer, 1 Esslöffel, 1 Holzlöffel, 1 Pfannenwender

 

Zubereitung

1.      Äußeren Blätter vom Kohl entfernen und im Ganzen in reichlich Salzwasser 2-3 Min. kochen. Ca 10 große Blätter abtrennen. Den restlichen Kohl anderweitig verwenden.

2.      Füllung: das Brötchen in lauwarmen Wasser einweichen, Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Birnen schälen, halbieren, und in kleine Würfel schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Thymian waschen und die Blättchen abzupfen. Das Hackfleisch, Ei, Ei, ausgedrücktes Brötchen, Birnen, Hälfte der Zwiebeln und dem Thymian zusammen gut verkneten. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen.

3.      Je 1 Kohlblatt füllen und mit Holzspießchen feststecken. Butterschmalz im Topf erhitzen und die Rouladen darin rundherum 2-3 Minuten braten. Zwiebel zugeben und mit der Brühe angießen. Bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 40 Minuten schmoren lassen.

4.      Bratensaft kann als Soße verwendet werden und z.B. mit Petersilienkartoffeln serviert werden

 

 

Bildquelle:  http://eatsmarter.de/rezepte/rotkrautrouladen-mit-hackfullung-dazu-kartoffeln

 

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